Wer kriegt hier den Hintern nicht hoch?
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Die Reaktionen auf den Meinungsbeitrag von Elon Musk in der „Welt“ zeigen, wie klein Journalisten, Professoren und Politiker in Deutschland denken. Sie kapieren nicht, worum es wirklich geht.
Der Kreml drängt zwei ARD-Mitarbeiter, Russland zu verlassen, nachdem eine Berliner Landesbehörde russischen Journalisten den Aufenthaltstitel entzogen hat. Das Auswärtige Amt veröffentlicht verwirrte Dementi.
Der Kreml weist zwei ARD-Mitarbeiter aus und sagt, das sei eine Reaktion auf Berlin.
Wegen Text- und Bildgeneratoren im Internet fürchten viele Autoren, Fotografen und Musiker um ihre Rechte. Ihr Ruf nach Regulierung von generativer Künstlicher Intelligenz wird lauter.
Es ist unklar, ob der Rundfunkbeitrag von 18,36 Euro auf 18,94 Euro steigt. Die Länder haben noch nicht entschieden – ARD und ZDF reagieren jetzt.
Der Journalist und ehemalige DJV-Vorsitzende Frank Überall im Gespräch über die Zukunft der Zeitungsbranche. Und wieso das Thema alle angeht.
Im Radio- und TV-Programm des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) kommt es aktuell zu Einschränkungen. Hintergrund ist ein Warnstreik von festen und freien Beschäftigten des Senders.
Der Reporter der Deutschen Welle, Adonis Alkhaled, schildert den Angriff auf ihn am Rande eines Konzerts des syrischen Sängers Al Shami in Düsseldorf. Der Sender und NRW-Medienminister Liminski verurteilen die Tat scharf.
Warnstreiks haben am Mittwoch zu Einschränkungen des Programms beim NDR und beim WDR geführt. Das ZDF teilt mit, es laufe normal. Die Gewerkschaften fordern bei Tarifverhandlungen 10,5 Prozent mehr Lohn.
Die Gewerkschaften Verdi und DJV legen mit Warnstreiks den NDR lahm. Eine Ausgabe der „Tagesschau“ fiel aus, bei „Tagesschau24“ und NDR Info fehlt es an Nachrichtennachschub. 10,5 Prozent mehr Lohn sind gefordert.
Sängerin Adele hatte bei ihren Konzerten in Deutschland Pressefotografen ausgeschlossen. Das will der Journalistenverband künftig verhindern. Er fordert eine Klausel in Mietverträgen.
Es sollte ein zusätzliches Angebot für interessierte Leser in Russland sein. Jetzt hat Moskau auf „Bild auf Russisch“ mit der üblichen Repression reagiert.
Der Madsack-Verlag legt Redaktionen der „Sächsischen Zeitung“ und der „Leiziger Volkszeitung“ zusammen. Dabei fallen 30 Stellen weg. Betriebsrat und Gewerkschaft sind schockiert.
Der hessische Landeschef des Deutschen Journalisten-Verbands vermag in der Radiostrategie des Hessischen Rundfunks nichts Gutes zu erkennen. Das wundert uns nicht. Die Gewerkschaft ist nämlich Teil des Problems.
Bei der Journalisten-Gewerkschaft DJV und Verdi Hessen stoßen die Pläne des Hessischen Rundfunks für das Radio auf Ablehnung. Auch der Frankfurter Opernintendant Loebe äußert sich skeptisch.
In einem offenen Brief wenden sich Mitarbeiter des MDR gegen die geplanten Kürzungen. Um 40 Millionen Euro will der Intendant Ralf Ludwig die Kosten pro Jahr reduzieren. Er solle den Plan zurücknehmen, lautet die Forderung.
Israels Regierungschef Netanjahu reagierte skeptisch. International wächst die Sorge vor einer weiteren Bodenoffensive. Das Auswärtige Amt spricht bereits von einer Katastrophe mit Ansage.
Seit zwei Waschbärpaare vor 90 Jahren in Nordhessen ausgesetzt wurden, haben sich die Tiere bundesweit enorm ausgebreitet. Experten zufolge sind sie eine Bedrohung für die Vielfalt heimischer Arten.
Mehr als 400.000 Menschen in Deutschland haben eine Jagdausbildung absolviert. Der Wunsch nach Naturerlebnissen und einer gesunden Ernährung sind Gründe dafür. Aber auch der Zugang zu Waffen.
Der österreichische Verlag Oberauer übernimmt den Mediendienst „turi2“. Damit wächst das kleine Fachmedienimperium weiter, vor „turi2“ kam „Meedia“ zum Verlag.
Die Zahl der Feldhasen steigt mitten in Deutschland. Jäger warnen allerdings, dass der Nachwuchs es in diesem Frühjahr schwer habe. Zumal der Feldhase auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten steht.
Der Bertelsmannboss Thomas Rabe will „frei sein“, gute Bücher lesen und Bass spielen. Der frühere RTL-Chef Stephan Schäfer schreibt ein Buch über „25 letzte Sommer“. Was sagt uns ihre Romantik?
Ein Fotograf hat die rechtsextremen Symbole von den Besuchern eines Rechtsrock-Konzerts in Eisenach dokumentiert und kritisch darüber berichtet. Jetzt ermittelt die Polizei gegen ihn.
Bei einer Demo der Querdenkerbewegung in Berlin dreht ein ZDF-Team. Plötzlich stürmt eine Gruppe vermummter Menschen auf sie zu. Nach komplizierten Ermittlungen ist nun das Urteil rechtskräftig.
Nach der Teilnahme an einer Konferenz mit Rechtsextremen ist Silke Schröder als Vorstandsmitglied zurückgetreten und verlässt den VDS. Mehrere Mitglieder hatten den Schritt gefordert.
Mit Print-Journalismus hat Bertelsmann nichts im Sinn. Der Konzern will seine letzte Zeitungsbeteiligung an Madsack abgeben. Die DDV Mediengruppe in Dresden wird verkauft.
Die neu abgeschlossene Kooperation von Axel Springer mit Open AI geht weit über die Nutzung von Medieninhalten für das Training von Sprachmodellen wie ChatGPT hinaus.
Die „Frankfurter Rundschau“ entlässt drei junge Redakteure. Vorher hatte es einen Warnstreik gegeben. Die Gewerkschaften sind alarmiert. Der Verlag sagt, das eine habe mit dem anderen nichts zu tun.
Die ARD legt in ihren Radiowellen und den dritten TV-Programmen Sendestrecken zusammen. Die Gewerkschaften melden Kritik an.
Der Anbieter eines Ausweises für nebenberufliche Journalisten wollte erreichen, dass sein Papier dem bundeseinheitlichen Presseausweis gleichgestellt wird. Das Bundesverwaltungsgericht lehnt das ab.
Mit der Aufnahme eines einstürzenden Kühlturms des ehemaligen Atomkraftwerks in Biblis den Pressefoto-Wettbewerb des hessischen Journalistenverbands gewonnen.
Die Gebührenkommission KEF hat eine vorläufige Empfehlung abgegeben, auf welche Höhe der Rundfunkbeitrag von 2025 an steigen soll. Von 18,36 Euro solle es auf 18,94 Euro im Monat hochgehen, sagen die Finanzexperten.
Keine Akkreditierung: AfD verweigert „Monitor“ Zutritt zu Parteitag.
In den Sondierungsgesprächen mit der SPD hat die CDU in Hessen eine für sie wichtige Position durchgesetzt: dass hessische Behörden auf Sternchen und Ähnliches verzichten. Lehrerverbände sind erfreut, die GEW nicht.
Die Organisation „Honest Reporting“ fragt, wie die Bilder vom Massaker der Hamas am 7. Oktober entstanden. Warum waren Fotografen an der Grenze zwischen Israel und Gaza? AP, Reuters, CNN und die „New York Times“ weichen aus.
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) will, dass Journalismus gefördert wird. Das müsse „staatsfern“ erfolgen. Die Forderung unterscheidet sich von dem, was Verleger und Bundesländer von der Bundesregierung wollen, deutlich.