Vor dem Nato-Gipfel : Wo Trump Deutschland abermals ins Fadenkreuz nehmen könnte

Treibt Amerikas Präsident die Bundesregierung beim Thema Verteidigung vor sich her? Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz befürchtet genau das. Wie teuer die Alternative wäre, zeigt eine Studie. Auch die Kanzlerin äußert sich.
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Bundesregierung massiv dafür kritisiert, zu wenig Geld für die Verteidigung auszugeben. Deutschland gerate so Gefahr, auf dem Nato-Gipfel kommende Woche in Brüssel abermals ins Fadenkreuz von Donald Trump zu geraten. Der amerikanische Präsident hatte das Gros der Bündnismitglieder wiederholt dafür scharf gerügt, die 2014 auf dem Nato-Gipfel in Wales gegebene Selbstverpflichtung zu verletzten, mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für den Wehretat auszugeben.





