Geheimdienst GCHQ :
London hält Anzapfen von Google und Facebook für legal

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Zwitschern und Posten macht auch den Geheimdienst glücklich
Zwitschern und Posten macht auch den Geheimdienst glücklichdpa

Sogar private Nachrichten, die zwei Briten innerhalb Großbritanniens miteinander tauschen, werden vom Geheimdienst GCHQ erfasst. Die Regierung hält das für legal - und überrascht mit einer eigenwilligen Interpretation des Gesetzes.

Die britische Regierung hat zugegeben, dass ihr Abhördienst GCHQ (Government Communications Headquarters) im großen Stil den Internetverkehr britischer Bürger anzapft. Erfasst werden Suchen auf Google und Youtube genauso wie Twitter- und Facebook-Aktivitäten sowie private Nachrichten, die zwei Teilnehmer der Plattformen nur untereinander austauschen, wie etwa Direktnachrichten bei Twitter. Die britische Regierung hält das Vorgehen für legal, wie aus einer Stellungnahme des Leiters des Büros für Sicherheit und Terrorismusabwehr (OSCT), Charles Farr, hervorgeht. Das Büro ist beim Innenministerium angesiedelt.

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