Obergrenze für Flüchtlinge :
„Will Seehofer das mit Waffen durchsetzen?“

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Kein Ende in Sicht? Flüchtlinge im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in Berlin am Montag
Kein Ende in Sicht? Flüchtlinge im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) in Berlin am Montagdpa

Die Forderung des CSU-Vorsitzenden Seehofer nach einer Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr stößt auf heftige Kritik bei SPD und Grünen. Es heißt, Seehofer wecke nur falsche Erwartungen.

Die Forderung des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nach einer konkreten Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr sorgt für Kritik beim Koalitionspartner SPD wie auch der Opposition. „Horst Seehofer kündigt den ohnehin brüchigen Burgfrieden der Union in der Flüchtlingspolitik auf“, sagte SPD-Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel der „Passauer Neuen Presse“. „Der Streit in der Union belastet die Arbeit der Regierung.“ Es ergibt nach Meinung Schäfer-Gümbels keinen Sinn, sich über Zahlen auszulassen: „Herr Seehofer kann nicht einmal sagen, wie eine solche Obergrenze praktisch funktionieren soll. Soll das mit Waffengewalt durchgesetzt werden?“

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