Sarkozy gegen Hollande :
Das Duell

Günther Nonnenmacher
Ein Kommentar von Günther Nonnenmacher
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Die beiden Duellanten: der energiegeladene Sarkozy (links) und der etwas oberlehrerhafte Hollande
Die beiden Duellanten: der energiegeladene Sarkozy (links) und der etwas oberlehrerhafte HollandeAFP

Präsident Sarkozy und sein Herausforderer Hollande debattierten im Fernsehduell kundig, mit vielen Zahlen, oft heftig, manchmal aggressiv. Doch man weiß, dass solche Duelle keine großen Stimmungsumschwünge bringen.

Die Fernsehdebatte zwischen Präsident Sarkozy und seinem Herausforderer Hollande wurde in Frankreich wie der entscheidende Zweikampf zweier Boxer inszeniert.

Dabei weiß man aus langer Erfahrung, dass solche „Duelle“ keine großen Stimmungsumschwünge bringen, also Einfluss auf den Wahlausgang nur dann haben können, wenn der Abstand knapp ist und wenn es einen klaren Sieger gibt. Allen Umfragen zufolge ist Hollande der Favorit für die Stichwahl am Sonntag.

Hier der Staatsmann, dort der Novize

Für Sarkozy war die direkte Konfrontation mit seinem Herausforderer eine Art letzte Chance. Es wurde kundig, mit vielen Zahlen, oft heftig, manchmal aggressiv debattiert. Der Charakter der beiden Duellanten trat noch einmal zutage: hier der energiegeladene Sarkozy, dort der etwas oberlehrerhafte Hollande, hier der erfahrene Staatsmann, dort der Novize, der sich einige Illusionen macht, was er in Frankreich und der Welt alles bewirken oder verändern kann.

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Den entscheidenden Wirkungstreffer, um im Bild zu bleiben, konnte keiner von beiden landen. Wer Sieger, wer Verlierer war, weiß man am Sonntagabend.

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