Kampf gegen Korruption :
Chinas Funktionäre am Rande des Nervenzusammenbruchs

Von
Petra Kolonko, Peking
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Da konnten sie noch lächeln:  General Xu Caihou (r.),  und der damalige Parteichef der Region Chongqing, Bo Xilai, beim Nationalen Volkskongress im März 2012
Da konnten sie noch lächeln: General Xu Caihou (r.), und der damalige Parteichef der Region Chongqing, Bo Xilai, beim Nationalen Volkskongress im März 2012AP

Es geht um Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft in Milliardenhöhe: Mit seiner Kampagne gegen Korruption hat der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping schon Kader in den Selbstmord getrieben - nun regt sich Widerstand.

Die Vorwürfe lauten Machtmissbrauch, Ämterverkauf und Bestechlichkeit. Die Verhaftung von General Xu Caihou, der bis 2012 Chinas höchster Militärführer war, ist nicht nur ein Schlag gegen die Volksbefreiungsarmee. Xu war auch Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei. Parteichef Xi Jinping greift durch, und in China fragen sich mittlerweile auch seine Parteigenossen, ob er seinen Feldzug gegen die Korruption nicht zu weit treibt.

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