Irland und Spanien kommen ohne Hilfe aus
hmk./theu. BRÜSSEL/DUBLIN, 14. November. Spanien und Irland wollen von Ende des Jahres an keine Hilfen aus dem Euro-Krisenfonds mehr in Anspruch nehmen.
hmk./theu. BRÜSSEL/DUBLIN, 14. November. Spanien und Irland wollen von Ende des Jahres an keine Hilfen aus dem Euro-Krisenfonds mehr in Anspruch nehmen. Sie sind damit die ersten beiden Länder, die ein Hilfsprogramm wieder verlassen. Die Eurogruppe begrüßte am Donnerstagabend in Brüssel in einer Stellungnahme, dass beide Länder einen sauberen Ausstieg gewählt hätten - also ohne zur Absicherung eine zusätzliche Kreditlinie der anderen Euro-Länder zu beanspruchen. Der Ausstieg Spaniens und Irlands belege, dass die europäische Krisenpolitik funktioniere, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem. Olli Rehn, der Wirtschafts- und Währungskommissar der EU, sprach von einem guten Tag für Irland und Spanien. Sie hätten bewiesen, dass sich ernsthafte Reformen auszahlten und damit ein klares Signal an die Märkte und die anderen Krisenstaaten gesendet.





