Wirtschaftpolitik :
Die Arroganz der großen Koalitionsmacht

Rainer Hank
Ein Kommentar von
Lesezeit:

Während die Öffentlichkeit auf Uli Hoeneß und die Krim schaut, murkst die Bundesregierung ungeniert im Halbdunkel: Mindestlohn, Frühpensionierung und Ökostromsubventionen drehen all die Reformen zurück, die Deutschland aus der Dauermisere gehievt haben.

Uli Hoeneß’ allmählicher Weg nach Landsberg und die täglich beängstigender werdenden Bilder von der Krim verdecken, dass die große Koalition in Berlin derzeit mit atemberaubendem Tempo und kompromissloser Präzision mutwillig Deutschlands Stärken verspielt. Man darf annehmen, dass es den politischen Akteuren nicht ganz unrecht ist, dass die Wirtschafts-, Energie-, Tarif- und Sozialpolitik nicht im prallen Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. Im Halbdunkel sündigt es sich ungenierter. Die satte Macht von 80 Prozent der Sitze im Bundestag hat freilich allzu viele Verdunkelungsmaßnahmen gar nicht nötig: Gabriel, Nahles & Co ziehen ihr Ding durch, und die Kanzlerin betrachtet das Treiben mit machtverwöhntem Wohlgefallen.
FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Weitere Themen
Services