Hauptstadtflughafen in Berlin : Mehdorns Druck und Wowereits letzter Wunsch

Der Flughafen BER ist unvollendet, trotzdem wird der Platz schon eng. Für Berlins Stadtoberhaupt wurde er zum Ort der Niederlage. Für den Flughafenchef ist er eine Rechnung mit Unbekannten.
Richtig enge Freunde sind sie nie geworden. Dafür gibt es in ihrem Verhältnis zu viele Altlasten aus der Zeit, als Hartmut Mehdorn noch Vorstandsvorsitzender der Bahn war. Und doch könnte Mehdorn, heute der Berliner Flughafen-Geschäftsführer, Klaus Wowereit noch einen letzten politischen Gefallen tun: Ihm die Gelegenheit geben, dem Volk den Eröffnungstermin des Pannen-Flughafens BER mitzuteilen, bevor der SPD-Politiker am 11. Dezember als Regierender Bürgermeister Berlins und als Aufsichtsratsvorsitzender der dortigen Flughafengesellschaft abtritt.





