Die Steuereinnahmen fließen und fließen
Die Staatskasse klingelt: Rund 300 Milliarden Euro Steuern nahmen Bund und Länder im ersten Halbjahr ein. Weil die deutsche Wirtschaft einfach rund läuft momentan.
Die Staatskasse klingelt: Rund 300 Milliarden Euro Steuern nahmen Bund und Länder im ersten Halbjahr ein. Weil die deutsche Wirtschaft einfach rund läuft momentan.
Mit der Veröffentlichung von insgesamt 33 Steuererklärung setzt Jeb Bush Maßstäbe in Sachen Transparenz. Dabei kam raus: Der Republikaner meint es gut mit dem Fiskus. Nur beim Spenden war er weniger großzügig.
Für viele Rabatte, die Arbeitgeber gewähren, müssen Angestellte keine Steuern bezahlen - etwa für firmeneigene Produkte, die sie günstiger bekommen. Jetzt hat die Finanzverwaltung noch weitere Rabatte als steuerfrei eingestuft.
Der Staat unterstützt Häuslebauer bei der Finanzierung ihres Eigenheims mit Zulagen und Steuerersparnissen. Doch im Alter holt sich der Fiskus einen Teil der Förderung zurück.
Wenn Vermieter ihre Immobilie renovieren lassen, müssen sie bei den Aufwendungen steuerlich genau unterscheiden. Manche Kosten können sofort als Werbungskosten von der Steuer abgezogen werden, andere müssen über 50 Jahren verteilt werden.
Vermieter von Immobilien müssen ihre Einnahmen versteuern, können ihre Kosten aber normalerweise als Werbungskosten absetzen. Wollen sie die Immobilie privat nutzen oder verkaufen, gibt es steuerlich einiges zu beachten.
In der „Sharing Economy“ teilen sich Privatleute Autos und Wohnungen. Wer daran verdient, muss Steuern zahlen. Die Fahnder müssen erfinderisch werden.
Zwar werden in Deutschland immer weniger Zigaretten versteuert, der Fiskus freut sich dennoch über steigende Steuereinnahmen.
Die Finanzverwaltung besteuert die Gewinne aus Optionen mit Barausgleich, die vom 1. Januar 2009 an erworben wurden, immer. Für Optionen mit Barausgleich, die vorher gekauft wurden, gelten andere Regeln.
Wer dem Fiskus Geld schuldet und keine Anstalten macht, es zurückzuzahlen, muss mit dem Einzug des Reisepasses rechnen. Ein Mann hatte vor dem Berliner Verwaltungsgericht geklagt und verloren.
Wer hierzulande eine Fabrik erbt, muss, wenn er Glück hat, keinen Cent Erbschaftsteuer zahlen. Beim Rest der Menschen langt der Fiskus ordentlich zu. Und das soll gerecht sein? Heute befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit der Frage.
Dem Fiskus winkt durch den Mindestlohn ein warmer Geldsegen. Die öffentlichen Haushalte könnten sich entschulden und die Sozialkassen entlastet werden. Aber nur unter einer wichtigen Bedingung.
Schon im März hatten die Rekordsteuereinnahmen des Fiskus Schlagzeilen gemacht, jetzt geht der positive Trend weiter: 41,3 Milliarden Euro nahmen Bund und Länder im April ein. Der Bund profitierte aber nicht so stark.
Wegen der guten Konjunktur wird der Fiskus bis 2018 voraussichtlich 19,3 Milliarden Euro mehr Steuern einnehmen als bisher geplant. Vor allem die Bundesländer profitieren von dem Plus.
Ein kleiner Unfall kann schnell ins Geld gehen. Doch passiert der Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder bei einer Dienstfahrt, kann man den Fiskus an den Kosten beteiligen.
Einmal Kapitalertragssteuer bezahlen - und sie sich dann vom Fiskus mehrfach zurückerstatten lassen. So sollen Banken und Fonds dem Staat Milliarden abgeluchst haben. Das jüngste Urteil des Bundesfinanzhof bringt aber wenig grundsätzliche Klärung.
Deals auf Kosten des Steuerzahlers mittels Dividendenstripping beschäftigen Fiskus und Justiz. Zwei Landesbanken machen nun reinen Tisch. Der Bundesfinanzhof muss die Rechtslage klären.
Die Behörden ermitteln gegen Dutzende Banken und Fonds. Allein in Hessen sollen Finanzhäuser den Staat um über 900 Millionen Euro betrogen haben. Doch auch in anderen Bundesländern laufen Verfahren.
Wer im Alter krank ist und in einem Seniorenheim leben muss, kann die Kosten beim Fiskus als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Die Ausgaben müssten hingegen „im Rahmen des Üblichen“ bleiben, urteilte der Bundesfinanzhof.
Wenn die Löhne steigen, verdient durch höhere Steuersätze auch der Fiskus kräftig mit - bis 2018 sollen es laut einem Medienbericht rund 28 Milliarden Euro sein. Die SPD fordert Reformen.
Will Wolfgang Porsche sein Vermögen dem Zugriff des deutschen Fiskus entziehen und so hunderte Millionen Euro Steuern sparen? Dokumente aus dem Finanzministerium legen das nahe. Über die Mühen ebenso kreativer wie legaler Steuergestaltung.
Nur keine Illusionen: Die Kirchensteuer ist auch bei Kapitalerträgen fällig. Und gegen die bisherige Vergesslichkeit vieler Steuerzahler schreitet nun der Fiskus ein.
3,1 Milliarden Euro Steuern hat der deutsche Staat zuletzt nach erfolgreichen Steuerfahndungen eingenommen. Das ist mehr als je zuvor. Immer wichtiger wird die Umsatzsteuer.
Der Fiskus beteiligt sich an den Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen. Die Arbeit einer Putzfrau oder Kehrarbeiten des Schornsteinfegers sind steuerlich begünstigt.
Die Großbank UBS hatte geholfen, Milliarden vor dem deutschen Fiskus zu verstecken. Dann tauchte eine Steuer-CD auf. Nun ist sie angeblich bereit, bis zu 200 Millionen Euro Strafe zu zahlen.
Papst Franziskus hat einen ersten Schritt zur Reform der Vatikan-Bürokratie gemacht. Die neue Behörde soll Haushaltspläne erstellen und Bilanzen kontrollieren.
Die Summe ist offenbar noch höher als bislang bekannt: Die Anklage beziffert Uli Hoeneß Steuerschuld nach Medienrecherchen auf 3,5 Millionen Euro. Der nicht gemeldete Gewinn habe fast zehnmal so viel betragen.
Die Steueridentifikationsnummer soll die Bundesbürger so unverwechselbar machen wie der Fingerabdruck. In mehr als 160.000 Fällen hat das offenbar nicht geklappt.
Wer sein Haus oder seine Wohnung umbaut, kann einen Teil der Kosten vom Fiskus zurückbekommen. Den Umbau erkennt das Finanzamt aber nur als außergewöhnliche Belastung an, wenn er unbedingt nötig ist.
Bevor überschuldete Euroländer in eine Staatspleite rutschen, sollten sie besser eine einmalige Vermögensabgabe einführen, rät die Bundesbank. Gut so.
Die Fast-Food-Kette McDonald`s ist offenbar ins Visier der französischen Fahnder geraten: Das Unternehmen soll hunderte Millionen Euro an Steuern entzogen haben.
Wenn Entwicklungshelfer ins Ausland ziehen, verlangt der deutsche Fiskus bisher keine Steuern von ihnen. Doch das ändert sich jetzt. Viele müssen Steuern nachzahlen, im Extremfall drohen Verfahren wegen Steuerhinterziehung.
Wer ein Bachelorstudium absolviert, kann die dadurch entstehenden Kosten nicht beim Finanzamt geltend machen. Anders sieht es beim Masterstudium aus.
Die hessische Finanzverwaltung stockt ihr Personal auf, das nach Steuerbetrügern fahndet. Und Steuer-CDs werden neu bewertet. Die Zahl der Selbstanzeigen verharrt derweil auf hohem Niveau.
Nicht nur die HSH Nordbank soll den Fiskus geschädigt haben. Durch „Cum-Ex-Trades“ entstand über Jahre ein Schaden von 10 Milliarden Euro. Erst 2012 hat der Bundestag diese Gesetzeslücke geschlossen.
Mit dubiosen Aktiengeschäften soll die HSH Nordbank den Fiskus um mehr als 100 Millionen Euro betrogen haben. Die Bank soll von den Finanzämtern mehr Steuern erstattet bekommen haben als sie zuvor gezahlt hatte.