Drohende Staatspleite :
Berlin verliert die Geduld mit Griechenland

Von
Manfred Schäfers/Berlin
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Michael Martens/Istanbul
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Markus Frühauf/Frankfurt
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Schäuble verlangt Fortschritte von Griechenland
Schäuble verlangt Fortschritte von Griechenlanddpa

Die Bundesregierung ist offensichtlich nicht gewillt, sich von Griechenland länger als nötig erpressen zu lassen. Das Finanzministerium prüft Szenarien einer Staatspleite. Athen führt unterdessen eine weitere befristete Immobiliensteuer ein.

Die Bundesregierung ist offensichtlich nicht gewillt, sich von Griechenland länger als nötig erpressen zu lassen. Die Tonlage gegenüber dem hoch verschuldeten Land hat sich am Wochenende deutlich verschärft. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) forderte Athen am Rande des Treffens der Finanzminister der sieben führenden Wirtschaftsländer (G 7) in Marseille eindringlich dazu auf, die Bedingungen für die Auszahlung weiterer Finanzhilfen zu schaffen. „Es ist völlig klar: Griechenland muss die eingegangenen Verpflichtungen erfüllen“, sagt Schäuble. Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) schließt eine geordnete Insolvenz Griechenlands nicht mehr aus. Wie am Wochenende bekannt wurde, verschlimmert sich in dem hochverschuldeten Land die Rezession.

FAZ

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