Exportweltmeister war einmal – China läuft Deutschland im Maschinenbau in immer mehr Segmenten den Rang ab. Nicht immer herrschen faire Wettbewerbsbedingungen.
Für einige Baumaterialien hätten sich die Versorgungsengpässe gelöst, sagt Handwerkspräsident Wollseifer. Der Verbraucher dürfte allerdings kaum auf sinkende Preise hoffen.
30 Milliarden Euro wollen Bund und Länder für die Aufräumarbeiten nach der Flut bereitstellen. Die Hochwasserkatastrophe hat alle Risikomodelle gesprengt – es ist nur folgerichtig, dass auch ihre Bewältigung alles Bekannte überschreitet.
Die Deutsche Bahn spielt eine immer wichtigere Rolle in der Klima- und Verkehrspolitik – und diese darf sich nicht von den Launen einer Kleingewerkschaft abhängig machen. Doch Auswege sind schwierig.
Strom ist in Deutschland so teuer wie in keinem anderen Industrieland. Das sollte Anlass sein, die Kosten der Energiewende grundlegend zu prüfen – denn wirksamer Klimaschutz geht auch günstiger.
Es ist klar, dass die Einnahmen im kommenden Jahr nicht ausreichen. Nach F.A.Z.-Informationen liegt das Defizit im Milliardenbereich. Den Parteien ist das vor der Bundestagswahl offenbar egal.
Die Summe aus offiziellen Staatsschulden und anderen ungedeckten Ausgabenversprechen steigt explosionsartig. Grund ist nicht nur Corona, sagt eine Studie. Die Forscher warnen vor den Belastungen durch Beamtenpensionen.
Ein einziger Arbeiter wurde positiv getestet – da schlossen die Behörden in Ningbo ein ganzes Terminal im drittgrößten Hafen der Welt. Die Null-Covid-Strategie erhält immer mehr Kritik. Und die Weihnachtsbäume für Europa stapeln sich.
Materialmangel bedroht die Produktion in so vielen deutschen Industriebetrieben wie noch nie. Logistik-Fachleute rechnen damit, dass künftig wieder mehr Sicherheitspuffer in den Lagern geschaffen werden.
Die Auftragsbücher der Industrieunternehmen haben sich im Juni kräftig gefüllt. Doch Lieferengpässe verhindern, dass die Bestellungen zügig abgearbeitet werden. So dürfte die Industrie die Konjunktur eher bremsen.
Manche Materialien kosten dreimal so viel wie gewöhnlich: Das Bauen wird wegen der Materialengpässe deutlich teurer, klagt der Handwerkspräsident. Das gefährde die gesamte Wirtschaft. Für die Handwerker entstünden absurde Situationen.
Zwei Drittel der Industrieunternehmen klagen über Materialengpässe. Deshalb steigen die Einkaufspreise stark an. Besonders heftig trifft es die Elektrobranche und Autoindustrie.
Die Politik muss sich darauf einstellen, dass sich wichtige wirtschaftliche Parameter nach der Pandemie verändern. Das betrifft nicht nur die Inflation.
2,2 Prozent Inflation in der Eurozone: Nur ein „Hügel“ sei der Anstieg der Teuerung, sagen die Notenbanker. Und streiten doch über den künftigen Kurs für die Geldpolitik der Eurozone.
Nach einem schwachen Jahresstart geht die Aufholjagd weiter. Vor allem die Privatleute stärken den Aufschwung. Im Herbst könnte das Vorkrisenniveau erreicht sein.
Die Federal Reserve bleibt bei ihrem Kaufprogramm für Anleihen. Auch den Leitzins verändert sie zunächst nicht. So soll die Wirtschaft weiter angekurbelt werden. Die Inflation fällt stärker aus als von den Notenbankern erwartet.
Nie war der Ende eines Jahres gemessenen Schuldenstand höher als im Jahr 2020. Bei 26.141 Euro lag die Pro-Kopf-Verschuldung hier. Gleichwohl geben Ökonomen Entwarnung. Wie kann das sein?
Die schwarze Null ist passé, der deutsche Staat macht immer mehr Schulden. Wer muss das am Ende zahlen? Neue Folge des F.A.Z. Podcasts Finanzen und Immobilien.
Der größte Hersteller von Computerchips könnte bald in Deutschland fertigen. Doch die Lieferengpässe deutscher Unternehmen sind dadurch nicht direkt gelöst. Der Staat steht vor einer wichtigen Entscheidung.
Der Bundesarbeitsminister beziffert die Ausgaben für das Kurzarbeitergeld während der Corona-Krise seit Anfang vergangenen Jahres mit 38 Milliarden Euro. Rücklagen aus guten Arbeitsmarktzeiten seien voll eingesetzt worden.
Die EZB folgt der Federal Reserve: Die Nebenwirkungen dieser Transformation sind nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch politischer Natur – wem eine marktwirtschaftliche Ordnung wichtig ist, der kann das nicht gut finden.
Nach den zähen Monaten der Pandemie schien es auf dem US-amerikanischen Arbeitsmarkt aufwärts zu gehen. Doch nun gibt es einen Rückschlag, mit dem die wenigsten gerechnet haben.
Baufirmen, Arztpraxen, Industriebetriebe – überall werden noch junge Menschen gesucht. Immer mehr Jugendliche beginnen eine Ausbildung. Die lähmende Krise auf dem Ausbildungsmarkt verflüchtigt sich.
In England werden alle Corona-Restriktionen aufgehoben – trotz des steilen Anstiegs der Infektionen. In manchen Geschäften wird dadurch das Personal knapp.
Dax auf 16.000 Punkten : Alles Bubble? – So einfach ist das nicht!
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Größter Emittent der Welt : China will vom Klima nichts wissen
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Hendrik Ankenbrand, Schanghai
30 Milliarden Euro : Flut ohne Vorbild
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Geldpolitik : Weniger Anleihekäufe
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Impfungen und Kontrollen : Ungewohnte Freiheit
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Lokführerstreiks : Machtkampf um die Bahn
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Teure Energiewende : Das macht uns keiner nach
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