BRICS wollen sechs Länder aufnehmen
Die BRICS-Gruppe will Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate aufnehmen. Damit verdoppelt sie ihre Mitgliederzahl.
Die BRICS-Gruppe will Argentinien, Ägypten, Äthiopien, Iran, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate aufnehmen. Damit verdoppelt sie ihre Mitgliederzahl.
Die Gruppe der BRICS soll bald mehr als doppelt so viele Mitglieder haben wie bisher. Viele Beobachter reagieren überrascht auf den Beschluss. Künftige Entscheidungen werden dadurch wohl nicht leichter werden.
Die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Staaten sind bemüht, Einigkeit zu demonstrieren. Sie nehmen sechs neue Mitglieder auf. Aber die Spannungen sind damit nicht ausgeräumt – vor allem zwischen Indien und China.
Der Westen sollte die Schwellenländer nicht belehren, sondern ihnen die Hand zu einer von Respekt getragenen wirtschaftlichen Zusammenarbeit reichen. Das ist das beste Mittel gegen die Expansionsgelüste Pekings.
Weil Russlands Präsident wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen vom Internationalen Strafgerichtshof gesucht wird, ist er nicht beim Treffen in Johannesburg dabei. Per Video lädt er die anderen Staaten im kommenden Jahr nach Kasan ein.
Südafrikas Präsident Ramaphosa empfängt Xi vor dem BRICS-Gipfel in Pretoria. Dort beschließen die beiden Staatschefs eine engere Kooperation, etwa bei der Bildung.
Xi Jinping will den BRICS-Gipfel zum Aufbau einer anderen Weltordnung nutzen. Aber nicht alle teilen seinen antiwestlichen Furor. Vor allem aus Indien sind zunehmend andere Töne zu hören.
Die fünf aufstrebenden BRICS-Staaten wollen die Macht des globalen Südens vergrößern. Welche Romane schaffen es auf die Longlist des Deutschen Buchpreis? Und: Die deutsche Gaming-Branche übt Kritik. Der F.A.Z.-Newsletter
Eine unterirdische Druckwelle hat im südafrikanischen Johannesburg den Feierabendverkehr gestört. Kleinbusse wurden in die Luft gehoben und große Teile von zwei Straßen zerstört.
In Südafrika hat es geschneit – und die Kommentatoren in den Medien sind begeistert. Für viele Menschen sind Eis, Schnee und Temperaturen um den Gefrierpunkt aber ein gewaltiges Problem.
Der Sambesi und der Okavango im südlichen Afrika sind nah und könnten doch unterschiedlicher nicht sein. Der erste stürzt sich an einem spektakulären Wasserfall in die Tiefe, der zweite macht etwas vollkommen anderes – und es ist genauso grandios.
Im August treffen sich die Vertreter der BRICS-Staaten in Johannesburg. Eigentlich wäre Südafrika verpflichtet, Putin festzunehmen. Doch die Regierung sucht nach einem rechtlichen Ausweg.
Nick Bachem gelingt in Johannesburg der größte Erfolg seiner bisherigen Karriere. Der Golfprofi zeigt sich in Johannesburg nervenstark und triumphiert erstmals auf der DP World Tour.
Sie tötete einen Hund und griff einen Mann an: Eine freilaufende Tigerin hielt bei Johannesburg tagelang die Menschen in Atem. Jemand hatte bei der Flucht von einer Zuchtfarm nachgeholfen.
Der ANC hat Cyril Ramaphosa mit klarer Mehrheit als Parteichef bestätigt und ihm den Weg zu einer zweiten Amtszeit als Staatspräsident geebnet. Doch die Partei ist tief gespalten und könnte die absolute Mehrheit verlieren.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck reist nach Namibia und Südafrika. Vor allem das Thema grüner Wasserstoff regt große Erwartungen bei Investoren.
Die Besucher eine Fluss-Taufe sind von einer Sturzflut und starken Strömung überrascht worden. Rettungskräfte suchen drei Tage später noch immer nach Vermissten.
Laut toxikologischem Bericht haben alle 21 Opfer Methanol im Blut gehabt. Ob die Menge tödlich gewesen ist, sei jedoch unklar. Die Leichen der Jugendlichen wurden Ende Juni im südafrikanischen East London gefunden.
In Südafrika grassieren die Gewalttaten, wie zuletzt in Soweto bei Johannesburg, wo 15 Menschen starben. Jüngst häufen sich Überfälle auf Kneipen in Armenvierteln. Auch die Zahl der Morde an Frauen und Kindern hat stark zugenommen.
In zwei Bars in Südafrika sind am Wochenende mindestens 19 Menschen erschossen worden. Die Täter eröffneten wahllos das Feuer auf die Feiernden. Ihre Identität ist noch unklar.
Das UN-Kinderhilfswerk Unicef kündigte am Donnerstag die Beschaffung von 6,9 Millionen Impfdosen an. In Malawi galt das Polio-Virus, das zu Kinderlähmung führen kann, als ausgerottet.
Heftige Sturmböen an der Ostküste Afrikas haben tausende Häuser komplett zerstört. Mindestens 55.000 Menschen sind vorübergehend obdachlos, die Zahl der bestätigten Todesopfer steigt weiter an.
Nach einem gescheiterten Entführungsversuch werden Besucher des Krüger-Nationalparks dringend vor Kriminellen gewarnt. Eine Frau war mit ihren beiden Kindern auf dem Rückweg von einem Parkbesuch überfallen worden.
Die Corona-Flaute in der Weltluftfahrt wirkt sich auf die Jahresbilanz der Flugsicherheit aus: Die Zahl der Toten liegt rund 75 Prozent unter dem Schnitt der vergangenen 25 Jahre. Sorgen bereiten hingegen „unruly passengers“.
Mit unbedingtem Willen zur Aussöhnung: Der Erzbischof Tutu bekam den Friedensnobelpreis für seine Bemühungen um das Ende der Apartheid. Er blieb ein scharfer Kritiker des ANC. Im Alter von 90 Jahren ist er gestorben.
Die Furcht vor der neuen Corona-Variante ist groß. Aber die Flugverbindungen von und nach Frankfurt sind noch nicht gekappt. Derweil werden in Hessen Impfstoffe knapp.
Gerade ging es Südafrika in der Pandemie eigentlich gut, der Tourismus lief. Doch jetzt verbreitet sich eine neue Virus-Mutante. Europäische Länder haben den Flugverkehr schon eingeschränkt.
Die nationale Regierungspartei ANC hat sowohl Johannesburg als auch Pretoria an die Oppositionspartei DA verloren. Weitere Metropolen wie die Hafenstadt Durban könnten folgen.
Die Infrastruktur in Südafrika ist in einem katastrophalem Zustand. Viele Menschen sind wütend. Die Kommunalwahlen an diesem Montag könnten zur Abrechnung mit der Regierungspartei ANC werden.
Schlüsselministerien werden neu besetzt, das Ressort Staatssicherheit bei der Präsidentschaft angesiedelt. Die Ausschreitungen hatten nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma begonnen.
Er werde keine Anarchie in seinem Land dulden, sagt Südafrikas Präsident. Einige Hintermänner der tagelangen Proteste seien identifiziert worden, so Cyril Ramaphosa. In einigen Landesteilen drohen Versorgungsprobleme.
Die Demonstrationen gegen die Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma weiten sich aus. Ein großes Einkaufszentrum wurde in Brand gesteckt. Nun wird die Armee in Marsch gesetzt.
Nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds erlebe Afrika derzeit den stärksten Anstieg an Neuinfektionen weltweit. Eine dritte Welle könnten die wenigen Impfungen nicht aufhalten.
Der Rand hat sich besser entwickelt als Währungen anderer Schwellenländer. Auch die Börse in Johannesburg floriert. Mit dem Land hat beides aber kaum zu tun.
Jens Spahn und Emmanuel Macron haben in Südafrika eine deutsch-französische Impf-Initiative vorgestellt. Gemeinsam mit der EU wollen sie zum Aufbau von Produktionsstätten in afrikanischen Ländern beitragen.
Beim deutsch-südafrikanischen Möbelhersteller Steinhoff ist infolge milliardenschwerer Bilanzmanipulationen ein großer Schaden entstanden. Einen kleinen Teil übernimmt jetzt die Manager-Haftpflichtversicherung.