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Afrika als Energielieferant : Zu Besuch in der Heimat des „grünen“ Wasserstoffs

Ein derzeit geschlossenes Stahlwerk von Acelor Mittal in Südafrika soll mit grünem Wasserstoff wiederbelebt werden. Bild: Bloomberg

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck reist nach Namibia und Südafrika. Vor allem das Thema grüner Wasserstoff regt große Erwartungen bei Investoren.

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          Zum Jahresabschluss der afrikanische Kontinent: Robert Habeck reist in dieser Woche mit einer Wirtschaftsdelegation nach Namibia und zum Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsgipfel in Johannesburg. Der Minister für Wirtschaft und Klimaschutz will dort für engere deutsch-afrikanische Beziehungen werben, vor allem mit Blick auf Deutschlands Energiebedarf. Südafrika steckt selbst seit Jahren in einer Stromkrise, gleichzeitig befindet sich das Land in einer Spitzenposition bei der Entwicklung „grünen“ Wasserstoffs südlich der Sahara.

          Claudia Bröll
          Politische Korrespondentin für Afrika mit Sitz in Kapstadt.

          Industrievertreter forderten vorab mehr Unterstützung für „neue Rohstoffpartnerschaften“ sowie Investitionsgarantien und Hermesdeckungen. „Für Deutschland wird Afrika wirtschaftlich immer wichtiger, um sich stärker zu diversifizieren und Abhängigkeiten zu reduzieren, vor allem von China“, teilte der Bundesverband der Deutschen Industrie mit. Für einen Neustart der Beziehungen legte der Verband Handlungsempfehlungen vor, die von der Förderung von Zukunftstechnologien, über Kooperationen bei der Rohstoffversorgung bis zur Stärkung des Panafrikanischen Freihandelsraums reichen.

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