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Sturzflut in Südafrika : Mindestens 14 Menschen ertrinken bei Fluss-Taufe

  • Aktualisiert am

Rettungskräfte suchen nach Opfern der Flutwelle Bild: AFP

Die Besucher eine Fluss-Taufe sind von einer Sturzflut und starken Strömung überrascht worden. Rettungskräfte suchen drei Tage später noch immer nach Vermissten.

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          Nach einer missglückten Fluss-Taufe in Südafrika, bei der mindestens 14 Menschen ums Leben kamen, ist der verantwortliche Pastor verschwunden. „Wir haben nichts mehr von ihm gehört“, zitiert das örtliche Portal „Eyewitness News“ am Dienstag einen Behördensprecher in Johannesburg. Demnach ist der Geistliche, der das Unglück durch die Hilfe seiner Kirchengemeinde überlebte, unauffindbar.

          Das Unglück hatte am Wochenende auch für Schlagzeilen in deutschen Medien gesorgt. Zur Taufzeremonie einer Freikirche am Ufer des Jukskei-Flusses in einem Vorort der Hauptstadt Johannesburg hatten sich am Samstag 33 Täuflinge eingefunden. Sie wurden von einer plötzlichen Sturzflut und einer starken Strömung überrascht, Rettungskräfte hatten zunächst von neun Ertrunkenen und acht Vermissten berichtet. 

          Schon im Juni waren vier Menschen bei einer Taufe in der Provinz Limpopo ertrunken. Südafrikas Behörden raten davon ab, Taufen in Flüssen abzuhalten. Auch der Sprecher der Rettungskräfte appellierte an die Kirchengemeinden, die Gefahren durch Stürme und Überschwemmungen – insbesondere in den jetzigen südafrikanischen Sommermonaten – bei der Planung ihrer Rituale zu berücksichtigen.

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