FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Einwanderung :
Uneins über Migrationspolitik

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Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) will Grenzkontrollen zu Polen und zur Tschechischen Republik. Sein Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Die Grünen) lehnt sie ab.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat wenige Tage vor der Landtagswahl in Hessen seine Kritik an der Migrationspolitik der Bundesregierung bekräftigt. „Wir sind wirklich an der Belastungsgrenze. Die Politik der grenzlosen Offenheit muss beendet werden“, sagte er am Mittwoch. Es brauche lageangepasste Grenzkontrollen an den Binnengrenzen, vor allem zu Polen und zur Tschechischen Republik. Anders als sein bayerischer Amts- und Unionskollege Markus Söder (CSU) wollte sich Rhein nicht auf eine klare Obergrenze für Flüchtlinge festlegen. Söder hatte eine Obergrenze von etwa 200.000 Menschen gefordert.

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