Milliardär Usmanow : Die Rückkehr des Fechters

Der russische Milliardär Alischer Usmanow will trotz EU-Sanktionen wieder an die Spitze des internationalen Fechtverbands. In Moskau ist man erfreut.
Die Bühne für die Rückkehr ist bereitet. Hotel Intercontinental, Taschkent: Dort will sich Alischer Burchanowitsch Usmanow am Samstag wieder zum Präsidenten des Internationalen Fechtverbandes FIE wählen lassen. Der Multimilliardär mit russischem und usbekischem Pass, in seiner Jugend selbst Fechter, hatte dieses Amt schon von 2008 bis 2022 inne. Sein Geld finanzierte den Sport. 90 Millionen Franken, schrieb das Portal „Inside the Games“ im Oktober 2022, habe er dem Verband über die Jahre zukommen lassen. Doch damit war im Frühjahr 2022 Schluss. Am 1. März 2022, wenige Tage nach Russlands Überfall auf die Ukraine, erklärte sich Usmanow als FIE-Präsident für „selbst suspendiert“. Nicht wegen des Kriegs, sondern weil er sich ungerecht behandelt sah.
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