Der Erdgasspeicher im österreichischen Haidach ist fast leer. Das ist ein Problem für Deutschland, das allerdings keine Handhabe hat. Nun macht Wien Druck auf Gazprom.
Einst wussten kommunale Gaswerke das Monopol von Ruhrgas zu verhindern. Dann lieferte sich die Industrie dem russischen Lieferanten aus – mit viel Hilfe der Politik. Eine kurze Geschichte der deutschen Gasversorgung.
Die internationalen Sanktionen treffen den russischen Fußball schwer. Verband und Vereine suchen Auswege, um der sportlichen Isolation zu entkommen. Dabei kommen sie auf skurrile Ideen.
10 Millionen Kubikmeter Gas am Tag fehlen wegen der russischen Sanktionen. Berlin hält das für kompensierbar. Die EU will mehr Tempo im Ausbau der Erneuerbaren.
Russland kontert mit Gegensanktionen. Wirtschaftsminister Habeck beruhigt: Noch fließt ausreichend Gas nach Deutschland. Aber wie lange noch?
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sieht die russischen Energiesanktionen mit Sorge. Aktuell seien die Auswirkungen für die deutsche Gasversorgung aber beherrschbar. Den betroffenen Unternehmen sagte er finanzielle Hilfe zu.
Kiew beendet den Transit über eine Pipeline. Laut der Bundesregierung ist die Versorgung dennoch stabil.
Trotz des Krieges war der Transit von russischem Gas durch die Ukraine in die EU bisher weitergegangen. Das ändert sich nun. Die Ukraine wirft Russland vor, den sicheren Betrieb einer Pipeline zu behindern.
Der Transit über die Ukraine ist teilweise gestört. Die Behörden beruhigen – allein in Süddeutschland könnte es Probleme geben. Doch diese können durch anderweitige Lösungen behoben werden.
Fast ein Drittel der täglich über die Ukraine nach Europa transportierbaren Höchstmenge an Gas fallen künftig weg. Ob eine Kompensierung über andere Routen möglich ist, ist noch unklar. Die Bundesregierung sieht die Versorgung aber gesichert.
Minister Habeck will der Raffineriebelegschaft die Angst vor dem Ölembargo nehmen. Seine Pläne funktionieren aber nur, wenn ausgerechnet die Russen mitspielen. Das ist unwahrscheinlich, jetzt droht die Treuhänderschaft.
Saul Alvarez galt als großer Favorit, doch der russische Boxer Dmitrij Biwol gewinnt den WM-Kampf. Zuvor hatte sich Wladimir Klitschko zu Wort gemeldet. Biwol kontert die Aussagen des Ukrainers danach.
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hat eine grundsätzliche Neubesinnung seiner Partei zur Politik gegenüber Russland angekündigt.
Ein Tag, für den es kaum Worte gibt: Der Revierklub und seine Fans feiern mehr als nur den Wiederaufstieg. Die Königsblauen entdecken ihre Werte neu.
Ein Jahr nach dem Abstieg ist Schalke 04 zurück in der Fußball-Bundesliga. Auf den Krimi gegen St. Pauli folgt Jubel ohne Grenzen. Der Torjäger weint. Allerdings gibt es beim Platzsturm Verletzte.
Anleger, die derzeit auf ihren russischen Werten sitzenbleiben, erhielten für diese jüngst Kaufangebote. Aber wer kauft die Titel – und wer nimmt so ein Angebot an?
Mit Öl und Gas verdient Shell im ersten Vierteljahr so viel wie noch nie in einem Quartal.
Massenhaft setzen westliche Unternehmen ihren Geschäften mit Russland ein Ende. Österreichs Raiffeisenbank hingegen ringt mit einer Entscheidung. Teuer wird es so oder so.
Österreichs Wirtschaftsministerin will nicht, dass ihre Steuerzahler für deutsche Gasspeicher zahlen. Das Land ist gegen ein Gas-Embargo gegen Russland. Ein wichtiger Speicher soll unterdessen fast leer sein.
Die zu Rosneft gehörende PCK-Raffinerie in Schwedt versorgt Berlin und Brandenburg mit Benzin und Heizöl. Ein Ölembargo könnte die Energieversorgung gefährden, sagen Politiker, denn Rosneft will nur russisches Öl verarbeiten.
Hans-Joachim Watzke fordert Europas Regierungen zum Handeln auf. Gesetze sollen das „Kulturgut“ Fußball vor fragwürdigen Investoren schützen. Deutschland könne zum Vorreiter in Europa werden.
Brasilien, Russland, Indien und China galten lange als die Märkte der Zukunft. Nach 20 Jahren Optimismus haben sich die Hoffnungen nicht bewahrheitet. Sie entpuppen sich als Desaster.
Der ukrainische Fußball antwortet auf kriegerischen Mord und Tod seitens Russland mit so viel Normalität wie möglich. Und doch ist der Schaden groß. Wer wird für die Entschädigungen aufkommen?
Die vom russischen Energieversorger Gasprom nach Europa gelieferten Mengen sind im April deutlich gesunken. Die Kunden kauften lieber am Spotmarkt ein.
Die algerischen Drohungen in Richtung Madrid werden immer massiver. Sollte algerisches Gas aus Spanien nach Marokko gelangen, will Algerien seine Lieferungen komplett einstellen.
Klaus Müller ist seit Anfang März Chef der Bundesnetzagentur. Er soll im Notfall entscheiden, wer in Deutschland noch Energie bekommt. Seinen Job hat er sich ganz anders vorgestellt.
Mit einer Ministererlaubnis für die Fusion der Energiegiganten Eon und Ruhrgas hat sich die Bundesregierung 2002 über schwerste Bedenken hinweggesetzt. Was dem Gemeinwohl dienen sollte, macht uns noch heute schwer zu schaffen.
Die Gasspeicher dienen Deutschland als Rücklage für einen russischen Lieferstopp. Aber manches Depot ist kaum noch gefüllt.
Die Raffinerie in Schwedt spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung des Ostens. Die Bundesregierung plant nun wohl die Enteignung der Raffinerie des russischen Staatskonzerns Rosneft. Möglich machen soll das ein Gesetz aus den 1970er Jahren.
Polen und Bulgarien dienen als abschreckendes Beispiel. Daher plant die Bundesregierung jetzt ein neues Energiesicherungsgesetz, für den Fall, dass Russland seine Gaslieferungen einstellt.
Greifen die üblichen Passagen für Fälle höherer Gewalt in Energielieferverträgen auch im Falle eines Gasembargos gegen Russland? Sonst wird es für deutsche Unternehmen teuer.
Der Konzern wird seine Förderung in Russland nicht stoppen. Die Lizenzen – „Milliardenwerte“ – würden sonst an den russischen Staat fallen.
Kann der Energiekonzern Uniper eine Lösung finden, damit weiter russischen Gas nach Deutschland, ohne dass die EU-Sanktionen gebrochen werden. Die Kommission hat jetzt klar gestellt: einfach wird das nicht.
Russland dreht Polen und Bulgarien das Gas ab. Für Deutschland wirkt sich das bisher kaum aus. Die Lage bleibt stabil, aber die Sorgen wachsen. Wir beantworten alle wichtigen Antworten rund um das Thema Gasversorgung.
Die Wirren auf dem Erdgasmarkt belasten den Gazprom-Kunden Uniper. Bei der nächsten Gaszahlung will das Unternehmen die Zwei-Konto-Lösung mit direktem Umtausch in Rubel akzeptieren.