Wie wir Grünen uns vom Fundamentalpazifismus lossagten
Einst waren die Grünen Radikalpazifisten, heute sind sie für Waffenlieferungen. Prinzipienverrat? Nein, Lernen aus Erfahrung. Schlüssel war eine Reise vor 30 Jahren.
Hunderttausende junge Israelis dürfen in ein paar Tagen zum ersten Mal wählen. Hoffnung auf Frieden haben die meisten von ihnen nicht. Was bewegt sie?
Einst waren die Grünen Radikalpazifisten, heute sind sie für Waffenlieferungen. Prinzipienverrat? Nein, Lernen aus Erfahrung. Schlüssel war eine Reise vor 30 Jahren.
Das „Friedensmanifest“ einiger Sozialdemokraten bekam vor einem Jahr viel Aufmerksamkeit. Jetzt gibt es ein Buch dazu. Und die Friedenspolitiker glauben den Zeitgeist auf ihrer Seite.
Auf dem Hessentag in Fulda ist die Bundeswehr trotz Protesten präsent. Sie zeigt ihre Ausrüstung und wirbt um Nachwuchs. Auch das Prinzip von Befehl und Gehorsam wird erklärt.
Paul Wipper war ein Redner der AG Frieden zum 8. Mai 1985. Die Veranstaltung wurde von der Friedensbewegung gefeiert. Aber war da nicht etwas 40 Jahre zuvor?
Die USA wollen keine Tomahawks in Deutschland stationieren. Die Friedensbewegung jubelt, aber die Folgen für die Verteidigungsfähigkeit sind groß. Die wichtigsten Antworten.
Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 40 Jahren trieb die radioaktive Wolke teilweise auch zu uns. Wir besprechen, wie Deutschland damals reagierte – und was das Besondere an der deutschen Atomangst ist.
Die Wehrpflicht gilt als demokratische Errungenschaft. Der Historiker Till van Rahden entlarvt diese nicht nur von Theodor Heuss gepflegte Erzählung als Mythos. Preußen war für die Massenaushebung wichtiger als Frankreich.
Die lange Tradition der Ostermärsche wird auch 2026 fortgesetzt. In Frankfurt findet am Ostermontag eine Kundgebung auf dem Römerberg statt. Die Veranstalter warnen vor einem Atomkrieg.
Die evangelische Kirche bricht mit ihrem Pazifismus. Sie bejaht nunmehr Gewalt gegen Aggressoren, um die Demokratie zu schützen und Frieden wiederherzustellen. Das war bitter nötig.
Auch in der kirchlichen Friedensethik zieht durch den Ukrainekrieg ein neuer Realismus ein. Trotzdem bleibt der Pazifismus bitter nötig.
Itamar Avneri gehört der jüdisch-palästinensischen Friedensgruppe „Standing Together“ an. Er sagt, wie Israelis zum Vorgehen der Regierung in Gaza stehen. Immer mehr werfen ihr Kriegsverbrechen bis hin zum Völkermord vor.
Die Schriftstellerin Doris Gercke ist tot. Die Krimiautorin – Erfinderin der ZDF-Ermittlerin Bella Block – wurde 88 Jahre alt. Ihre literarische Karriere begann erst nach einigen Umwegen.
An manchen Stellen kann man aber schon über das Papier der SPD-Friedenskreise lachen. Einige Kracher darin schlagen sogar noch das Furzkissen von Musk.
Die Sudetendeutschen zeichnen einen ihrer Unterstützer aus: Bayerns Ministerpräsidenten. Der wiederum würdigt die Landsmannschaft als „größte Friedensbewegung“.
Politik singen ist nicht leicht: Zum Achtzigsten des Gitarren- und Songdichtervirtuosen Bruce Cockburn.
Die alten Recken der Friedensbewegung erkennen „ihren“ Kirchentag nicht mehr wieder. Selbst gegen amerikanische Raketen findet sich keine Mehrheit mehr.
In deutschen Großstädten sind wieder Ostermärsche unterwegs. Muss die Friedensbewegung jetzt Donald Trump unterstützen? Und wie sieht sie die Debatten in Deutschland? Ein Gespräch mit Kristian Golla vom „Netzwerk Friedenskooperative“.
Brisante Informationen gab die Staatssicherheit nicht an die Führung in Ost-Berlin weiter. Das zeigen die Stasi-Berichte aus dem Jahr 1985. Von Krisensymptomen ist da kaum die Rede.
Der Frieden kommt im Wahlkampf kaum vor. Das wollen AfD, BSW und Linke gemeinsam ändern – und sind sich dabei oft verblüffend einig. Ein Ortsbesuch in Görlitz.
Die hegemonialen Bestrebungen und die Informationsstrategie des Kremls sind heute nicht wesentlich anders als in den Achtzigerjahren, aber beides hat sich intensiviert. Hat sich darüber die Art und Weise geändert, wie die deutsche Politik mit diesen Bedrohungen umgeht?
In Berlin versammeln sich Tausende auf einer Kundgebung. Als der SPD-Politiker Ralf Stegner der Ukraine ein Selbstverteidigungsrecht zugesteht und Russlands Aggression geißelt, wird er niedergebrüllt.
Sahra Wagenknecht und ihr BSW haben mit dem Thema Frieden im Ukrainekrieg bei Wahlen gepunktet und für Kundgebungen wie in Berlin mobilisiert. Nun kommt der nächste Schritt.
Mehrfach zum Tode verurteilt worden und trotzdem überlebt: Ein Leben lang kämpfte der Schriftsteller Ivan Klíma gegen Vereinnahmung. Dabei wollte er immer nur schreiben.
Am 3. Oktober wollen in Berlin Menschen für Frieden demonstrieren. Als Redner angekündigt: Sahra Wagenknecht – und der SPD-Politiker Ralf Stegner. Das sorgt nun für Diskussionen.
Bei den Querdenkern geht es immer noch um die Pandemie. Und jetzt auch um „Frieden“. Einige von ihnen erinnern mit Plakaten an das verbotene Magazin „Compact“.
Obwohl Vivian Silver in Israel stets auch für die Rechte der Palästinenser eintrat, wurde sie von der Hamas ermordet. In Wiesbaden würdigte Steffen Seibert, der deutsche Botschafter in Tel Aviv, ihr Lebenswerk.
Die Kosten des Kriegs in der Ukraine haben die Kosten des Sozialstaats erreicht. Selbst Alexander Dobrindt stößt in dieses Horn. Die neue Friedensbewegung dankt es ihm.
Der deutsche Blick auf die nukleare Abschreckung ist von Pathos und Weltfremdheit geprägt. Die Metapher vom Schutzschirm sorgt zugleich für ein trügerisches Sicherheitsgefühl. Eine offene Debatte ist überfällig. Ein Gastbeitrag.
Krieg und Frieden – die Themen der Ostermärsche sind gerade besonders aktuell. Trotzdem kommen nicht mehr Menschen zusammen als in den Jahren zuvor. Woran liegt das?
Friedensaktivisten protestieren bei Ostermärschen erneut gegen Krieg und Gewalt. Höhepunkt ist die Kundgebung in Frankfurt am Ostermontag.
Die Eltern von Sharone Lifshitz wurden von der Hamas gekidnappt. In Frankfurt spricht die Tochter über das Leiden der Angehörigen – und warum es wichtig ist, dem Hass zu widerstehen.
Die Friedensbewegung plant am Osterwochenende mehrere Demonstrationen für Frieden und Abrüstung in Hessen. Die zentrale Kundgebung findet traditionell in Frankfurt statt.
Als Mitglied der NATO sei Schweden nicht sicherer, im Gegenteil, sagt die Leiterin der größten Friedensorganisation Schwedens.
In kurzer Zeit erlebt Deutschland den vierten politisch-kulturellen Paradigmenwechsel. Die Frage ist nur: Was kommt nach der Entzauberung von großer Transformation, Postkolonialismus und Diversität? Ein Gastbeitrag.
Gunilla Budde gibt einen Überblick über die Gesellschaften im geteilten Deutschland. Sie waren ähnlicher, als heute viele denken.
Putins Drohgebärden treffen in Deutschland auf eine politische Klasse und eine Öffentlichkeit, die das Nachdenken über Atomwaffen verlernt haben. Karl-Heinz Kamp will den nuklearen IQ erhöhen. Eine Buchbesprechung.