Merkel in der Mongolei : Kalt der Wind, warm die Worte

Die Asien-Reise der Kanzlerin fand in der Mongolei ihren erzählerischen Höhepunkt. Die Demokratie wurde gelobt, Rohstoffe wurden erhofft.
Sechs Stunden Flug haben die Delegation von tropischer Schwüle in die Kälte gebracht. Hanoi, ein warmer Abend mit Starkregen. Saigon am nächsten Tag, ein Mittag mit 30 Grad und feuchter Hitze. Ulan Bator in der Nacht mit sechs Grad und Nieselregen. Immerhin lag die Temperatur nicht mehr beim Gefrierpunkt, und es hat auch nicht geschneit, als Angela Merkel in der Hauptstadt der Mongolei eintraf, der letzten Station ihrer Asienreise, sieht man einmal von der Tank-Zwischenlandung in Nowosibirsk ab.
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