Prozess in Frankfurt :
Gereckte Fäuste und die Internationale

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Das Ende einer Geiselnahme: Der verletzte Terrorist Hans-Joachim Klein wird am 21. Dezember 1975 aus dem Opec-Gebäude getragen
Das Ende einer Geiselnahme: Der verletzte Terrorist Hans-Joachim Klein wird am 21. Dezember 1975 aus dem Opec-Gebäude getragenpicture-alliance / dpa

Wegen des Opec-Anschlags 1975 stehen in Frankfurt zwei mutmaßliche Terroristen der „Revolutionären Zellen“ vor Gericht. Im Prozess wird ein verdrängtes deutsches Terror-Kapitel noch einmal aufgeschlagen.

Mord verjährt nie. Und nach Sprengstoffanschlägen müssen bis zu vierzig Jahre vergehen, ehe die Täter nicht mehr verfolgt werden können. Das Frankfurter Landgericht konnte daher kaum anders, als zwei in die Jahre gekommene, mutmaßliche ehemalige Mitglieder der Terrorgruppe „Revolutionäre Zellen“ (RZ) anzuklagen. Die 79 Jahre alte Frau soll einen der Attentäter beim Anschlag auf die Ölministerkonferenz 1975 in Wien rekrutiert und außerdem Waffen und Sprengstoff in die österreichische Hauptstadt transportiert haben. Bei dem Anschlag kamen damals drei Menschen ums Leben.

FAZ

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