Rainer Wendt :
Ein Gewerkschafter in Bedrängnis

Lesezeit:
Arbeitet als Gewerkschafter – nicht als Kommissar: Rainer Wendt
Arbeitet als Gewerkschafter – nicht als Kommissar: Rainer Wendtdpa

Er gilt als die Stimme der Polizei und prangert laut Missstände an. Doch jetzt kam heraus, dass Gewerkschafter Rainer Wendt sich als Hauptkommissar bezahlen ließ – ohne als solcher zu arbeiten.

Rainer Wendt, der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), versteht es seit Jahren, sich als aufrechten Kämpfer für Recht und Gesetz zu inszenieren. Regelmäßig ist er mit scharfen Thesen in Talkshows zu Gast. Obwohl seine Gewerkschaft weit kleiner ist als die dem Deutschen Gewerkschaftsbund angehörende Gewerkschaft der Polizei, gelang es dem in Duisburg geborenen Wendt immer wieder, als „die“ Stimme der Polizei wahrgenommen zu werden. Eine Boulevard-Zeitung kürte ihn gar zu „Deutschlands bekanntestem Polizisten“. Sein im vergangenen Jahr erschienenes Buch „Deutschland in Gefahr“, in dem er gegen „Kuscheljustiz“ und „Spaßpädagogik“ zu Felde zieht, schaffte es in kurzer Frist an die Spitze der Sachbuch-Bestsellerlisten. Wendt liebt den ganz großen Aufschlag.
FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Flávio Bolsonaro bei seiner Ankunft am Mittwoch am Privatflughafen von Opa-Locka nördlich von Miami
In Miami gelandet:
Bolsonaros Flucht nach vorn

Brasiliens Wahlverlierer Flávio Bolsonaro hat das Land trotz eines Ausreiseverbots verlassen. Er ist in den USA angekommen und inszeniert sich als Opfer politischer Verfolgung.

Tjerk Brühwiller, São Paulo
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Stellv. Leitung des Amts für Finanzen (m/w/d)
Gemeinde Oberstenfeld Bürgermeisteramt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt