FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Verzicht auf Regierungsposten :
Linnemann will es einfach mal nicht machen

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Weiterhin zusammen an der Parteispitze: Linnemann und Merz Anfang April im Adenauer-Haus
Weiterhin zusammen an der Parteispitze: Linnemann und Merz Anfang April im Adenauer-HausAFP

Die Frage, warum Carsten Linnemann nicht ins Kabinett geht, treibt das politische Berlin um. Die vielleicht wichtigere Frage lautet: Hilft die Entscheidung Friedrich Merz?

Carsten Linnemann hat seine politischen Ziele auf dem Weg zur Bundestagswahl immer wieder in einem Satz zusammengefasst: „Einfach mal machen!“ Sogar seinen Podcast hat er so genannt. Dem 47 Jahre alten Spross einer Buchhändlerfamilie aus Paderborn hat man seine Ungeduld auf dem Weg zu einem „Politikwechsel“ bisher immer abnehmen können. Er fordert ihn seit Langem und macht den Eindruck, als verbinde er persönlich seine Glaubwürdigkeit damit, dass dieser Wechsel unter einer CDU-geführten Regierung gelingt. Hauptthemen sind dabei die Wirtschafts- und die Migrationspolitik.
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