Streit um Flüchtlinge in Freital : Wenn die Saat des Hasses aufgeht

Im sächsischen Freital explodiert das Auto eines Politikers der Linkspartei, der sich für Flüchtlinge einsetzt. Ein Anschlag? Der Fraktionschef spricht von „Todesdrohungen und Hass“.
Es ist noch keine zwei Wochen her, da äußerte Michael Richter offen Skepsis und eine böse Vorahnung. Gerade hatten die Stadtverwaltung Freital, die „Organisation für Weltoffenheit und Toleranz Freital und Umgebung“ sowie die Initiative „Freital wehrt sich. Nein zum Heim“ eine Art Friedensvereinbarung geschlossen, die vorsah, die seit Tagen andauernden Demonstrationen vor dem als Asylbewerberheim genutzten einstigen Hotel „Leonardo“ zu „minimieren, um alten und neuen Anwohnern die nötige Ruhe zu gönnen und die Heimleitung zu entlasten“.





