Kirche in der Krise : Ein Katholikentag lässt hoffen

In Stuttgart wurde so freimütig debattiert wie seit 1968 nicht. Doch die Zeit läuft der katholischen Kirche davon.
An überkommenen Kriterien gemessen, war der 102. Deutsche Katholikentag ein Debakel. Mit offiziell gut 27 000 Teilnehmern zog die fünftägige Veranstaltung, die am Sonntag in Stuttgart zu Ende ging, so wenig Katholiken an wie seit Jahrzehnten nicht. Warum es so kam, ist nicht so leicht zu erklären, wie es das mitveranstaltende Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gerne hätte.
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