Schadensbilanz Rheinland-Pfalz :
„Ein kolossales, apokalyptisches Ausmaß“

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Was das Wasser übrig ließ: Flutreste in Ahrweiler
Was das Wasser übrig ließ: Flutreste in AhrweilerReuters

128 Tote, 62 zerstörte Brücken im Kreis Ahrweiler und noch immer völlig abgeschnittene Gebiete. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz zieht eine erste Bilanz.

Erste Zahlen verdeutlichen, wie immens die Infrastruktur von der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands getroffen wurde. Im rheinland-pfälzischen Kreis Ahrweiler wurden 62 Brücken vollständig zerstört und 13 weitere schwer beschädigt. 14 von 16 Schulen im Ahrtal können nicht mehr benutzt werden, 19 Kitas sind zerstört. Auch die Straßen- und Eisenbahnlinien wurden weggespült. Das sagte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag bei einer gemeinsamen Sondersitzung der Ausschüsse für Inneres, Klima und Finanzen im rheinland-pfälzischen Landtag. Die Schäden hätten ein „kolossales, apokalyptisches Ausmaß“, die Dimension der Katastrophe sei für Rheinland-Pfalz, aber auch darüber hinaus „völlig neu“, sagte Lewentz.

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