Anschlag in Hanau : „Es ist der Wunsch nach Verdrängung“

Fünf Jahre nach dem Anschlag von Hanau ist die Stadt erschöpft. Viele wollen, dass Ruhe einkehrt. Die Eltern eines Opfers kämpfen noch immer um vollständige Aufklärung.
Am Wochenende waren die Gesichter der neun Getöteten mal wieder auf dem Markt von Hanau zu sehen. Einige der rund tausend Demonstranten, die sich versammelten, hielten Fotos auf Schildern in die Höhe, um an den Anschlag vor fünf Jahren zu erinnern. Am 19. Februar 2020 hatte ein psychisch kranker Rechtsextremist in nur sechs Minuten neun Menschen getötet, die er vorher nicht kannte. Er erschoss sie allein aufgrund ihrer Herkunft, aus rassistischen Motiven.
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