Angriff auf Synagoge in Halle : Täter wurde von der Polizei angeschossen

Ein Rechtsextremist will schwer bewaffnet in eine Synagoge eindringen und scheitert. Dann erschießt er zwei Menschen. Als er später festgenommen wird, hat er am Hals eine Schusswunde.
In Halle an der Saale sind am Mittwoch bei einem Angriff, der mutmaßlich der jüdischen Gemeinde galt, eine Frau und ein Mann erschossen worden. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen an sich gezogen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte: „Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse müssen wir davon ausgehen, dass es sich zumindest um einen antisemitischen Angriff handelt.“ Nach Einschätzung des Generalbundesanwalts gebe es ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund.


