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Folgen der Pandemie : Frankfurts Flughafen am Boden

  • -Aktualisiert am

Eine Boeing 747 der Lufthansa auf dem Frankfurter Flughafen. Bild: Lando Hass

Am Frankfurter Flughafen stehen viele Flugzuge ungenutzt herum. In Terminal 1 aber gibt es schon wieder einen Hauch von Normalität. Ganz geschäftig geht es im Frachtbereich zu, der wegen der Corona-Pandemie einen kleinen Boom erlebt.

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          Es ist still geworden auf dem Frankfurter Flughafen. Nur selten schiebt sich ein Flugzeug dröhnend vom Terminal zur Startbahn, nicht oft setzt eines zum Landen auf. Stattdessen: Ruhe. Zwei von vier Start- und Landebahnen sind außer Betrieb, und allerorten stehen ungenutzte Flugzeuge herum mit abgedeckten Triebwerken – vor allem die großen sind es, der Stolz der Branche: Boeing 747 und Airbus A380. Alle mit dem Kranich auf dem Leitwerk.

          Julian Staib

          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Die Corona-Krise trifft so gut wie alle Wirtschaftsbereiche. Kaum eine Branche aber liegt derart am Boden wie die Luftfahrt. Wann sie wieder auf die Beine kommt, ist nicht abzusehen. Die Nachfrage ist kollabiert. Am Frankfurter Flughafen flogen Mitte April 97,3 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Mittlerweile sind es wieder etwas mehr, das Minus beträgt noch rund 90 Prozent. Das heißt, täglich fliegen etwa 20.000 anstatt 200.000 Personen von dort ab.

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