Expertise von außen :
Schlecht beraten?

Von
Patricia Averesch
,
Joshua Beer
Lesezeit:
Ein Untersuchungsausschuss prüft bis zum Sommer die Unregelmäßigkeiten im Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen (CDU).
Ein Untersuchungsausschuss prüft bis zum Sommer die Unregelmäßigkeiten im Verteidigungsministerium von Ursula von der Leyen (CDU).dpa

Nicht nur das Verteidigungsministerium nimmt regelmäßig die Hilfe externer Berater in Anspruch – und zahlt dafür viel Geld. Ist Expertise von außen in der Politik notwendig? Oder riskiert der Staat damit seine Handlungsfähigkeit?

Mitten in die Berateraffäre um Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) platzte Anfang vergangener Woche eine neue Zahl: Die Bundesregierung soll seit 2006 mindestens 1,2 Milliarden Euro für den Einsatz externer Berater ausgegeben haben. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Matthias Höhn hervor. Das Verteidigungsministerium taucht in der Statistik mit 34 Millionen Euro allerdings relativ weit unten auf. Anders als es Zahlen Anfang Dezember vermuten ließen: Da hatte das Ministerium in einer anderen Antwort auf eine parlamentarische Anfrage das Volumen der laufenden Rahmen- und Einzelverträge noch mindestens auf das Sechsfache (207 Millionen Euro) beziffert.

FAZ

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