Bamf-Zahlen : Weniger Asylanträge – fast die Hälfte davon wird bewilligt

Die Zahl der Asylbewerber geht zurück. Über 60 Prozent legen keine Papiere vor, aber ihre Smartphones werden selten ausgewertet. Frauen aus einem bestimmten Land haben besonders gute Aussichten auf die Bewilligung.
Während die Zahl der neuen Asylbewerber sinkt, wächst der Anteil derer unter ihnen, die Schutz in Deutschland erhalten. Die bereinigte Schutzquote des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) lag laut Auskunft der Bundesregierung im ersten Halbjahr 2026 bei 47,4 Prozent. Im Gesamtjahr 2025 hatte sie noch 37,5 Prozent betragen. Bei der bereinigten Quote werden formelle Entscheidungen, bei denen das Schutzgesuch inhaltlich nicht geprüft wird, herausgerechnet. Das bedeutet, dass auch Asylverfahren, für die ein anderes EU-Land verantwortlich ist, hier nicht miterfasst sind.





