Deutsche Bischofskonferenz : Marx scheiterte an sich selbst

Die konservativen Kräfte um Kardinal Woelki machten es dem Vorsitzenden nie leicht. Doch am Ende gab eine Rebellion aus der Mitte der Bischofskonferenz den Ausschlag.
Dass es in einer Bischofskonferenz wie der deutschen verschiedene Strömungen gibt, war immer so. Nicht aber, dass ein Vorsitzender an der Aufgabe scheiterte, diese so zu moderieren, dass das Verbindende nicht hinter dem Trennenden verschwand.
Eine kleine Gruppe von Bischöfen um den Kölner Kardinal Woelki und den Regensburger Bischof Vorderholzer haben Marx in dieser Hinsicht seit Jahren nichts geschenkt. Aber zuletzt war es eine Gruppe jüngerer Bischöfe aus der breiten Mitte der Konferenz, die gegen die autoritäre, die Rolle des Moderators immer wieder sprengende Amtsführung des Vorsitzenden rebellierten – die Nähe des Vorsitzenden zu Papst Franziskus hin, die Rolle Marxens als Vorreiter des Synodalen Weges her.
Marx wurde nicht Opfer eines Richtungskampfes innerhalb der Konferenz. Er scheiterte am Ende an sich selbst.






