Ausschuss zur Berateraffäre : „Wesentliche Erkenntnisse ausgeblendet“

Ein Untersuchungsausschuss sollte klären, ob das Verteidigungsministerium zu viele Berater engagiert hat. Die Opposition hat nun ihr Votum abgegeben – und der früheren Ressortchefin schwere Vorwürfe gemacht.
Regierung und Opposition sind sich uneins über Beraterverträge und angebliche persönliche Bevorzugungen im Verteidigungsministerium. Nach dem Ende eines Untersuchungsausschusses zu den Vorkommnissen unter der früheren Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und der damaligen Rüstungs-Staatssekretärin Katrin Suder kommen deshalb FDP, Linke und Grüne zu einer anderen, deutlich schärferen Abschlussbewertung als Union und SPD, die ihrerseits aber auch deutlich Fehler und Strukturschwächen benannt haben.





