Spanisches Sparprogramm :
Rajoy zieht „rote Linien“ vor Hilfsantrag

Von
Leo Wieland, Madrid
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Lange hat Spaniens Regierungschef Rajoy ein Hilfsprogramm für sein Land ausgeschlossen. Nun sagt er: „Wir werden sehen, ob es wirklich nötig ist und was die Bedingungen sind.“
Lange hat Spaniens Regierungschef Rajoy ein Hilfsprogramm für sein Land ausgeschlossen. Nun sagt er: „Wir werden sehen, ob es wirklich nötig ist und was die Bedingungen sind.“DPA

In seinem ersten Fernsehinterview seit Amtsantritt spricht Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy von „roten Linien“, die er im Falle eines weiteren Finanzhilfeantrages nicht überschreiten werde. EU oder EZB dürften nicht „konkrete Sparmaßnahmen“ vorgeben.

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat sich vor einer Entscheidung über einen Finanzhilfeantrag bei der Europäischen Union Bedenkzeit ausgebeten und zugleich vor allzu konkreten Vorschriften gewarnt. In seinem ersten Fernsehinterview seit dem Amtsantritt im vorigen Dezember erwiderte er am Montagabend auf die Frage, ob es bei den vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi für diesen Fall angekündigten „strikten Bedingungen“ für ihn „rote Linien“ gebe: „Ich könnte nicht akzeptieren, dass man uns sagt, welches die konkreten politischen Entscheidungen über Sparmaßnahmen wären.“

FAZ

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