FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Dreikönigstreffen der FDP :
Heckenschere statt Kettensäge

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Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner, der baden-württembergische Landesvorsitzende Hans-Ulrich Rülke und Generalsekretär Marco Buschmann beim traditionellen Dreikönigstreffen der Liberalen
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner, der baden-württembergische Landesvorsitzende Hans-Ulrich Rülke und Generalsekretär Marco Buschmann beim traditionellen Dreikönigstreffen der Liberalendpa

Die FDP muss fürchten, nicht in den nächsten Bundestag einzuziehen. Auf ihrem Dreikönigstreffen macht sie sich Mut. Parteichef Lindner verzichtet auf brachiale Metaphern.

Montag Morgen, halb zehn in Stuttgart: Die Staatsoper füllt sich mit Liberalen. Das traditionsreiche Dreikönigstreffen beginnt gleich. Die „heute-show“ ist auch schon da. Das Team der Satiresendung hat eine Kettensäge mitgebracht, allerdings nur die Spielzeugversion, auf Knopfdruck summt sie lieb, statt aufzuheulen. Das Gerätchen wird FDP-Mitgliedern in die Hand gedrückt, die bereit sind, mitzumachen. Sie finden das Ganze so mittelwitzig, aber ganz unernst eben auch nicht. Denn die Kettensäge ist zum Symbol dessen geworden, was ein Teil der FDP als ihre Rettung sieht: Disrup­tion. Das Unterholz des politischen Klein-Kleins soll weggemäht werden.

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