Illegale Migration : Was der Pakt zwischen der EU und Tunesien enthalten soll

Die EU will Tunesien als Partner im Kampf gegen illegale Migration gewinnen – und legt dafür viel Geld auf den Tisch. Tunesiens Präsident Kaïs Saïed kann das als Triumph verbuchen.
Am Sonntagmittag, kurz vor zwölf, traten drei Europäer im Präsidentenpalast von Karthago vor die Kameras: Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, Giorgia Meloni und Mark Rutte, die Regierungschefs Italiens und der Niederlande. Von einer „wichtigen Wegmarke“ in den Beziehungen Tunesiens zur Europäischen Union sprach Ursula von der Leyen. Sie präsentierte einen Fünf-Punkte-Plan, der dem Land viel Geld in Aussicht stellt, Investitionen und direkte Budgethilfe, und dafür eine engere Zusammenarbeit bei der Migration vorsieht.
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