Wahl in Equador : Muss Assange sein Exil verlassen?

Am Sonntag bestimmt Ecuador seinen neuen Präsidenten. Der Ausgang der Wahl könnte über das Schicksal des Wilkileaks-Gründers Julian Assange entscheiden.
Ein höflicher Gast sollte wissen, wann es Zeit ist zu gehen. Doch Wikileaks-Gründer Julian Assange scheint keine Eile zu haben, sein selbstgewähltes Exil in der ecuadorianischen Botschaft zu verlassen. Länger als viereinhalb Jahre hockt er nun schon in London. Assange lebt in einem von vier Zimmern der Botschaft, die weder einen Garten noch einen Innenhof hat und also auch keine Möglichkeit, an die frische Luft zu kommen. Ab und an tritt er auf den winzigen Balkon und spricht zur Presse. Regelmäßig mischt sich Assange per Twitter in die politische Debatte ein. Und schon fünf Mal bekam er Besuch von der früheren „Baywatch“-Ikone Pamela Anderson, wie die „Bild“-Zeitung weiß: „Von Besuch zu Besuch wurden ihre Röcke kürzer.“


