Orbán in Amerika :
„Wir brauchen weniger Drag Queens und mehr Chuck Norris“

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Treffen der Konservativen: der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán am Donnerstag zu Besuch in Dallas
Treffen der Konservativen: der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán am Donnerstag zu Besuch in DallasAP

Beim Treffen der Rechtskonservativen Amerikas bedient der ungarische Ministerpräsident die Leib- und Magenthemen des Publikums. In seiner Rede ruft er zum Kampf gegen progressive Kräfte auf.

Ungarn hat knapp zehn Millionen, Amerika 330 Millionen Einwohner. Allein der Bundesstaat Texas, in dem Viktor Orbán am Donnerstag auf der Bühne steht, ist siebeneinhalb Mal so groß wie das osteuropäische Land. Doch der ungarische Ministerpräsident lässt es sich nicht nehmen, in seiner Rede immer wieder Parallelen zu ziehen. Orbán – „Führer eines Landes, das Tag für Tag von progressiven Liberalen belagert wird“ und „der einzige migrationsfeindliche Anführer auf unserem Kontinent“ – klagt gut fünfeinhalbtausend Meilen von Ungarn entfernt über die vermeintliche Gängelung aus Brüssel. Etwas, das Texas ja auch von der Regierung in Washington kenne. Ungarn, so viel immerhin gibt er zu, sei im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten keine „globale Superpower“.

FAZ

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