Internet gesperrt :
Amtsinhaber liegt bei Präsidentenwahl in Uganda vorne

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Sicherheitskräfte am Freitag vor dem Haus des Präsidentschaftskandidaten Robert Kyagulanyi Ssentamu in Kampala
Sicherheitskräfte am Freitag vor dem Haus des Präsidentschaftskandidaten Robert Kyagulanyi Ssentamu in KampalaReuters

Ersten vorläufigen Ergebnissen zufolge liegt Yoweri Museveni mit 64 Prozent vorne. Sein Herausforderer, der Pop-Musiker Bobi Wine, spricht von Wahlbetrug.

Bei der Präsidentschaftswahl in Uganda zeichnet sich ein Sieg von Amtsinhaber Yoweri Museveni ab. Ersten vorläufigen Ergebnissen zufolge kommt Museveni auf knapp 64 Prozent der Stimmen. Oppositionskandidat Bobi Wine meldete umgehend Protest an und sprach von Wahlbetrug. „Wir gewinnen“, sagte der 38 Jahre alte Pop-Musiker, der für viele in dem ostafrikanischen Land mit 46 Millionen Bewohnern als Hoffnungsträger gilt. Für seine Behauptung legte Wine, der nach den ersten Ergebnissen auf gut 28 Prozent kam, zunächst keine Beweise vor.

Eine unabhängige Bestätigung lag ebenso nicht vor. Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben dieses Mal anders als bei vorangegangenen Wahlen auf die Entsendung von Beobachtern verzichtet. Der 76 Jahre alte Museveni, der das Land seit 34 Jahren regiert, äußerte sich zunächst nicht.

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Am Mittwoch hatte die Regierung das Internet gesperrt, nachdem sie zuvor bereits alle sozialen Medien und Messaging Apps blockiert hatte. Im Wahlkampf war es wiederholt zu gewaltsamen Vorfällen gekommen, bei denen Sicherheitskräfte gegen Oppositionelle vorgingen. 

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