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Klima-Buchautorin Susanne Götze : „Das 2,1-Grad-Ziel ist möglich“

„Die Zeiten scheinen sich zu ändern“: Autorin Susanne Götze hat noch Hoffnung. Bild: Privat

2015 ist in Paris vereinbart worden, gemeinsam die Erderwärmung bei 1,5 Grad zu stoppen. Klima-Buchautorin Susanne Götze glaubt nicht, dass dieses Ziel noch zu erreichen ist, und erklärt, was aus ihrer Sicht passieren muss, um gegenzusteuern – auch in Frankfurt.

          5 Min.

          Sie waren in Paris, als die Länder 2015 vereinbarten, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Die Konferenz galt als Erfolg. Ist er das auch rückblickend?

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Diplomatisch war Paris ganz klar ein Erfolg. Vom jetzigen Standpunkt aus war es ein historisches Zeitfenster: Ein Jahr später wurde schon Trump gewählt, der ja bekanntlich aus dem Abkommen austrat. Deshalb bewegen sich internationale Abkommen wie in Paris diplomatisch immer auf dünnem Eis – doch 2015 hat einfach alles gepasst. Andererseits konnten den Vertrag auch alle unterschreiben, weil sie damit erst mal keine Verbindlichkeiten eingingen. Die Idee von Paris beruht auf Selbstverpflichtung und Freiwilligkeit.

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