Regionalwahl : Die Konservativen triumphieren in Madrid

Ihr Wahlkampf erinnerte viele an Donald Trump: Die konservative Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso fährt in Madrid einen klaren Sieg ein. Für eine Regierung braucht sie die Unterstützung der rechtspopulistischen Vox-Partei.
In Madrid ist die konservative Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso am Dienstag mit einem klaren Sieg in ihrem Amt bestätigt worden. Nach der Auszählung von mehr als 80 Prozent der Wahlkreise konnte Ayuso die Zahl der Abgeordneten mehr als verdoppeln, ohne jedoch die absolute Mehrheit zu erreichen. Mit ihrem konfrontativen Wahlkampf unter dem Motto „Freiheit oder Kommunismus“ und dem weichen Lockdown in Spanien schaffte es die 42 Jahre alte Politikerin offenbar, zahlreiche zusätzliche Wähler zu mobilisieren. Die Angst vor einer Ansteckung stoppte sie offenbar nicht: Trotz der zweithöchsten Corona-Inzidenz in Spanien bildeten sich vor den Wahllokalen lange Schlangen. Die Wahlbeteiligung war mit 69 Prozent elf Prozent höher als vor zwei Jahren.





