Im Schatten des Ukrainekriegs :
Pro-Europäische Reformpartei gewinnt Wahlen in Estland

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Estland, Tallinn: Mitglieder der Reformpartei und Anhänger von Ministerpräsidentin Kaja Kallas (Mitte) posieren für ein Bild.
Estland, Tallinn: Mitglieder der Reformpartei und Anhänger von Ministerpräsidentin Kaja Kallas (Mitte) posieren für ein Bild.dpa

Ministerpräsidentin Kaja Kallas wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Amt bleiben und sieht sich gestärkt, noch größeren Druck auf Russland auszuüben. Auf dem zweiten Platz landete die rechtsextreme EKRE-Partei.

Im an Russland grenzenden EU- und NATO-Staat Estland hat die wirtschaftsliberale Reformpartei von Regierungschefin Kaja Kallas die Parlamentswahl klar gewonnen. Nach einem von den Folgen des Ukraine-Kriegs dominierten Wahlkampf holte die Regierungspartei 37 von 101 Sitzen im Parlament in Tallinn – drei mehr als bei der vorherigen Wahl 2019. Laut Angaben der Wahlkommission aus der Nacht zu Montag bleibt sie nach Auszählung aller Stimmen stärkste Kraft in der Riigikoku genannten Volksvertretung in Tallinn. Kallas steht seit 2021 – als erste Frau in Estlands Geschichte – an der Regierungsspitze und gilt als eine der resolutesten Unterstützerinnen der Ukraine in Europa.

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