FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Deutschland und Polen :
Raus aus der Abwärtspirale

Gastbeitrag
Von
Tobias Bunde
,
Monika Sus
Lesezeit:
Reicht ein Handschlag?: Bundeskanzler Friedrich Merz und Polens Ministerpräsident Donald Tusk in Warschau
Reicht ein Handschlag?: Bundeskanzler Friedrich Merz und Polens Ministerpräsident Donald Tusk in WarschauReuters

Die deutsch-polnischen Beziehungen stehen vor einer Abwärtsspirale. Deutschland muss Verantwortung übernehmen, um die Partnerschaft zu stärken.

Eigentlich bestehen gute Voraussetzungen für eine Stärkung der deutsch-polnischen Beziehungen: Nie waren die Nachbarn wichtiger füreinander. Die wirtschaftlichen Verflechtungen haben stetig an Bedeutung gewonnen. Polens Wirtschaft ist in den letzten Jahren deutlich stärker gewachsen als andere europäische Volkswirtschaften. Heute ist Polen – noch vor China – der viertwichtigste Absatzmarkt für Deutschland. In einer geopolitisch geprägten Weltwirtschaft wird der europäische Binnenmarkt für beide noch wichtiger.

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