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Gleichgeschlechtliche Paare : Wie steht Papst Franziskus zu Homosexualität?

Papst Franziskus im Petersdom in Rom Bild: dpa

Ändert die katholische Kirche unter Papst Franziskus ihre grundsätzliche Ablehnung von Homosexualität? Seine jüngste Aussage über gleichgeschlechtliche Paare wird in diese Richtung gedeutet.

          3 Min.

          Ändert sich unter Papst Franziskus die grundsätzliche Haltung der katholischen Kirche gegenüber Homosexuellen? Diese Frage steht im Raum, seit Franziskus am 28. Juli 2013 den wohl meistzitierten Satz seiner bisherigen Amtszeit sagte: „Wenn einer homosexuell ist und den Herrn sucht und guten Willens ist – wer bin ich dann, ihn zu verurteilen?“

          Thomas Jansen

          Redakteur in der Politik.

          Am Mittwoch nun erhielt die Debatte wieder einmal neue Nahrung: In einem Dokumentarfilm des russischen Regisseurs Jewgeni Afinejewski über Franziskus, der auf einem Filmfestival in Rom gezeigt wurde, sagt der Papst: „Was wir benötigen, ist ein Gesetz, das eine zivile Partnerschaft ermöglicht.“ Homosexuelle sollten rechtlich abgesichert sein. Dafür habe er sich auch eingesetzt. Sie hätten das Recht, in einer Familie zu leben, so Franziskus. „Niemand sollte hinausgeworfen werden oder deswegen unglücklich gemacht werden.“

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