Nato-Außenministertreffen : Auf dem Weg von Wales nach Warschau

Die EU und die Nato suchen den Schulterschluss. Gemeinsam will man den neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen im Osten und im Süden begegnen. Getrieben wird die Entwicklung von Amerika.
Nur knapp zehn Minuten dauert, sofern die Brüsseler Straßen einmal nicht verstopft sind, die Autofahrt von dem im Europaviertel gelegenen Dienstgebäude Federica Mogherinis zum politischen Hauptquartier der Nato, das sich im Osten der belgischen Hauptstadt befindet. Seit die italienische Sozialdemokratin und frühere Außenministerin im November 2014 das Amt der EU-Außenbeauftragten und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission übernommen hat, ist sie dort regelmäßig zu Gast bei Nato-Ministertagungen. In umgekehrter Richtung setzt sich häufig Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, wie Mogherini Sozialdemokrat und ebenso wie sie im Herbst 2014 nach Brüssel gewechselt, in Bewegung. Bei kaum einem Treffen der EU-Verteidigungsminister fehlte der frühere norwegische Ministerpräsident seither.





