Irak : Rückfall in die blutige Vergangenheit

Irak droht nach Tagen der Gewalt ein neuer Bürgerkrieg. Das Misstrauen gegenüber Ministerpräsident Nuri al Maliki ist riesig und der politische Prozess liegt in Trümmern.
Der Irak treibt weiter in einen Bürgerkrieg hinein. Am Dienstag wurden bei Anschlägen in Kirkurk und nördlich von Bagdad 13 Personen getötet; am Montag waren es im ganzen Land mehr als 80 - so viele wie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr. Seitdem Ende April Sicherheitskräfte beim Sturm eines Protestcamps in Hawidscha in der Provinz Kirkuk mehr als vierzig Zivilisten töteten, sind es nicht mehr nur Bombenanschläge allein, welche die irakischen Städte erschüttern. Inzwischen sind es auch Kämpfe zwischen Sicherheitskräften und vornehmlich sunnitischen Milizen.





