Ansturm auf spanische Enklave :
Migranten als Druckmittel Marokkos?

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Migranten am 2. März bei ihrer Ankunft in Melilla
Migranten am 2. März bei ihrer Ankunft in MelillaAP

In Madrid ist man besorgt über die zunehmende Zahl der Migranten aus Marokko,welche die spanische Nordafrika-Exklave Melilla erreichen. Will Rabat mit ihnen ein weiteres Mal Druck im Westsahara-Konflikt ausüben?

Die spanische Polizei entsendet zusätzlich hundert Beamte in die Nordafrika-Exklave Melilla. In nur zwei Tagen hatten dort fast so viele Migranten den doppelten Grenzzaun überwunden, wie im ganzen vergangenen Jahr. Am Mittwoch hatten fast 2500 und am Donnerstag etwa 1500 Männer versucht, in die spanische Stadt zu gelangen. Insgesamt schafften es nach offiziellen Angaben mehr als 800 Personen auf die spanische Seite. Die meisten von ihnen stammten aus Ländern südlich der Sahara, die sich offenbar mit großer Brutalität ihren Weg bahnten. Mehr als 60 Beamte wurden verletzt.

FAZ

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