Gedenktag :
Macron ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf

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Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne (l) schüttelt Arlette Testyler, einer Überlebenden der Razzien vom 16. bis 18. Juli 1942, während einer Gedenkveranstaltung die Hand.
Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne (l) schüttelt Arlette Testyler, einer Überlebenden der Razzien vom 16. bis 18. Juli 1942, während einer Gedenkveranstaltung die Hand.AFP

Vor achtzig Jahren wurden in Frankreich mehr als 13.000 Juden verhaftet. Die meisten wurde nach Auschwitz deportiert. Nun gedenkt Frankreich der Opfer. Und streitet über die Mitverantwortung.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat zum 80. Jahrestag der Razzien vom 16. bis 18. Juli 1942 zu einem entschlossenen Kampf gegen den Antisemitismus und Revisionismus aufgerufen. „Der Antisemitismus ist noch immer da“, sagte Macron. „Es ist dringlicher denn je, die Geschichte zu vermitteln.“ Mehr als 13.000 Juden waren auf Anordnung des Hitler ergebenen Vichy-Regimes von der französischen Polizei verhaftet und im Radsportstadion „Vel d’Hiv“ nahe dem Eiffelturm eingepfercht worden. Die meisten wurden in Lager gebracht und mit Zügen nach Auschwitz deportiert.

FAZ

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