Großbritannien : Johnsons Nachfolger wollen an Ruanda-Plan für Asylsuchende festhalten

Bislang ist noch kein Asylbewerber aus Großbritannien nach Ruanda ausgeflogen worden. Das liegt an einem Gerichtsurteil. Liz Truss und Rishi Sunak wollen das Abkommen trotzdem beibehalten.
An der strikten Asylpolitik in Großbritannien wird sich auch nach dem Abgang des scheidenden Premierministers Boris Johnson voraussichtlich wenig ändern. Außenministerin Liz Truss und der ehemalige Finanzminister Rishi Sunak – die beiden Anwärter auf Johnsons Nachfolge – bekräftigten am Wochenende, an dem Plan festhalten zu wollen, bestimmte Asylsuchende nach Ruanda auszufliegen. Die Vereinten Nationen halten dies für einen Bruch internationalen Rechts, die höchsten Bischöfe Englands für „eine Schande für Großbritannien“.





