Britische Migrationspolitik : Bis zur Abschiebung aufs Schiff

Die britische Regierung will ihr Land für Flüchtlinge unattraktiv machen – und stolpert dabei von Panne zu Panne. Auch der Plan, Migranten auf einem Schiff unterzubringen, verzögert sich.
Der Reederei- und Dienstleistungskonzern Bibby, ein in Liverpool beheimatetes Familienunternehmen mit zwei Jahrhunderte alter Geschichte, hat vor einigen Monaten einen neuen Kunden gewonnen: das britische Innenministerium. Bibby, dessen Frachter einst Rekorde auf den Weltmeeren aufstellten, wie die Strecke Liverpool – Burma in 23 Tagen, macht seit vier Jahrzehnten auch eher statische Geschäfte. Die Firma betreibt sechs große Pontons, auf denen bis zu vier Stockwerke als Unterkünfte für Montagearbeiter gestapelt sind.
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